Oberflächenbehandlung für Druckgussteile Eloxal, Pulver, Galvanik, Imprägnieren.
Korrosionsschutz, Design, Funktion: Wir veredeln Aluminium- und Zinkdruckguss-Bauteile über bewährte deutsche Partner – dokumentiert, geprüft und einbaufertig.
Druckgussteile leben in rauer Umgebung: Salznebel, UV-Strahlung, Vibration, Reinigungsmittel, Schmierstoffe. Ohne passende Oberfläche verlieren sie nach kurzer Zeit Aussehen und Funktion. Die richtige Beschichtung verlängert die Lebensdauer von Jahren auf Jahrzehnte – und macht Sichtteile erst markentauglich.
Verfahren im Überblick
Empfohlene Oberflächen nach Werkstoff und Funktion
Verfahren
Werkstoff
Funktion
Eloxieren (technisch)
Aluminium (AlMg)
Korrosionsschutz, Verschleißfestigkeit
Pulverbeschichten
Aluminium & Zink
Farbe, Korrosion, Kratzfestigkeit
KTL
Aluminium
Großserie, Korrosionsschutz, gleichmäßig
Galvanik (verzinken/-nickeln)
Zinkdruckguss
Sichtteile, Korrosionsschutz, Optik
Verchromen
Zinkdruckguss
Designoberflächen, Türgriffe, Möbelbeschläge
Vakuum-Imprägnierung
Aluminium
Mikroporen schließen, druckdicht
Strahlen
Aluminium & Zink
Strukturierte Sichtoberfläche, Lackvorbereitung
Prozesskette von der Gießerei zur Veredelung
Konstruktive Abstimmung: Werkstoff und gewünschte Oberfläche werden vor dem Werkzeugbau geklärt.
Vorbehandlung: Entgraten, Entfetten, Strahlen – Voraussetzung für jede Beschichtung.
Veredelung beim Partner: Bewährte deutsche Veredler mit dokumentierter Prozesskette.
Eingangskontrolle: Sichtprüfung, Schichtdickenmessung (magnetinduktiv oder Wirbelstrom), Salzsprühnachweis nach DIN EN ISO 9227.
Endmontage: Inserts, Dichtungen, Etiketten – auf Wunsch komplett montiert ausgeliefert.
Häufige Fragen
Fragen aus Einkauf & Konstruktion
Welche Oberflächenbehandlungen sind für Aluminiumdruckguss möglich?
Eloxieren (dekorativ und technisch), Pulverbeschichten, Nasslack, Chromatieren, KTL, Strahlen (Korund, Glasperlen), Polieren und Imprägnieren. Aufgrund des Si-Gehalts ist Eloxal bei AlSi9Cu3 nur farblich grau-anthrazit möglich – für farbiges Eloxal eignen sich AlMg-Legierungen.
Welche Oberflächen bietet Zinkdruckguss?
Verzinken/Verchromen, Vernickeln, Pulverbeschichtung, Lackierung, Trommelpolieren und Trovalisieren. Galvanik haftet auf Zinkdruckguss besonders gut – daher die häufige Wahl als Sichtteil.
Werden Druckgussteile imprägniert?
Ja, bei dichtheitskritischen Bauteilen (Hydraulik, Pneumatik, Sensorgehäuse). Vakuum-Imprägnierung schließt Mikroporen mit Kunstharz und macht das Bauteil druckdicht.
Bietet K-T Oberflächenveredelung selbst an?
Wir koordinieren die Oberflächenveredelung über bewährte deutsche Partner – mit dokumentierter Prozesskette und Eingangskontrolle nach der Veredelung. Sie erhalten ein veredeltes, einbaufertiges Bauteil aus einer Hand.
Welche Schichtdicken sind üblich?
Pulverbeschichtung 60–120 µm, Eloxal 15–25 µm (technisch bis 80 µm), Chemisch Nickel 5–25 µm, Galvanisch verzinkt 8–15 µm. Schichtdicken sind im Datenblatt definiert und dokumentiert.
Welche Norm gilt für Druckguss-Oberflächen?
DIN EN 1706 (Werkstoff), DIN EN ISO 4287 (Rauheit), DIN EN ISO 1463 (Schichtdicke), kundenspezifische Normen (z. B. VW-/Daimler-Lieferspezifikationen).